Aktivitäten

Hinweis:
Interessierte Nicht-Mitglieder sind bei den Veranstaltungen herzlich willkommen. Zum Eintragen in die Mailinglist bitte bei Sven Schicketanz melden.

Workshop zu UVP-ÄnderungsRL Art. 5 Abs. 3 "Kompetenz Gutachter und Behörde" Termin steht noch nicht fest

Workshop zu UVP-ÄnderungsRL Art. 4 "Screening" am 04.06.2015


2015
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 22.04.2015
Thema: Bürgerbeteiligung, Referent: Dr. Bernhard Weyrauch (Plan und Recht GmbH)

2014
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung und Mitgliederversammlung am 02.12.2014
Thema: UVP 2.0 - Eine kritische Sicht auf die Neuerung der UVP-Richtlinie, Referent Dr. Wolfgang Wende (Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung)

2. Werkstattgespräch bei Fugro Consult GmbH am 17.09.2014
Thema: Windenergie am Beispiel von Windparks in einer Bergbaufolgelandschaft, Referent Rüdiger Schäfer (Fugro Consult)

1. Werkstattgespräch bei Bosch & Partner GmbH am 07.05.2014
Thema: Umweltprüfung zum Regionalplan
Referenten: Sebastian Dijks und Leena Jennemann (Bosch & Partner)

2013
Mitgliederversammlung am 04.12.2013 - Wahl des neuen Vorstands, Rückblick 2013 und Planung 2014

Workshop „Besonderer Artenschutz“am 27.09.2013
Referent: Herr Meinecke (Büro für Verfahrensmanagement und Umweltgutachten)

Diskussionsveranstaltung am 21.02.2013
Thema: Stand und Inhalte der Bundeskompensationsverordnung


2012
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 26. September 2012
Thema: umweltverträglicher Netzausbau
Vortrag zum Vorhaben „380kV-Nordring-Berlin“ Frau Horenk, 50hertz

Diskussionsveranstaltung am 18. April 2012
Themen: Kompensationsverordnung Eingriffsregelung, Umweltschadensgesetz

Diskussionsveranstaltung am 19. Januar 2012
Themen: Artenschutzrechtliche Prüfungen


2011
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung sowie Mitgliederversammlung am 03. November 2011
Thema: "„Wiederbelebung eines verlorenen Dialogs – Die Umweltprüfung im Spannungsfeld zwischen Landschaftsplanern und Fachverwaltung"

2010
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 10. Mai 2010
Thema: Umweltprüfungen zu erneuerbaren Energieträgern, Teil 1: Umweltprüfungen zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen, Beispiel Lieberose
(Dieter Günnewig, Bosch & Partner Hannover)

2009
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung sowie Mitgliederversammlung am 07. Oktober 2009
Thema: "Genehmigungspraxis zu Windkraftvorhaben in Brandenburg - Verfahren, Rahmenbedingungen und naturschutzfachliche Fragestellungen" (Frauke Hoffmann, Büro Planthing)

Exkursion zur CEF-Maßnahme "Lebensraum Erdkröte" am 06. Mai 2009, Berlin Treptow-Köpenick
Thematisch passend zur Veranstaltung im März wurde eine Exkursion zu einer 2008 umgesetzten CEF-Maßnahme durchgeführt. Die Exkursion wurde durch Britta Deiwick (FPB GmbH) geleitet. Neben den Mitgliedern kam Frau Protze (Bezirk Treptow-Köpenick, Amt für Umwelt und Natur) als Betreuerin der Maßnahme der Einladung der UVP-Gesellschaft gerne nach.

Der Ersatzlebensraum Erdkröte ist eine 3.000 m² große Fläche, die im Mai-Juni 2008 als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens geplant und umgesetzt wurde. Der Bebauungsplan befindet sich gegenwärtig im Verfahren und wird Juni 2009 festgesetzt werden. Das Erfordernis der Planung dieses Ersatzlebensraumes ergab sich aus der artenschutzrechtlichen Prüfung und die Befreiung von den Verboten nach § 42 BNatSchG, die im Bebauungsplanverfahren XV-70a durch SenStadt I E in Aussicht gestellt wurde.
Die Planung und Umsetzung des Ersatzlebensraumes erfolgte durch die FPB GmbH in enger Abstimmung mit dem Bezirk Treptow-Köpenick und dem BLN e.V.

Die Fläche liegt im bisherigen Wanderungskorridor der Erdkröten zwischen Laichgewässer der Schönefelder Seen und den Sommer- und Winterlebensräumen, die mit der Umsetzung des BBI Business Park vollständig entfallen werden.
Der Eratzlebensraum für die Erdkröte soll den Lebensraumansprüchen dieser Art in besonderer Weise Rechnung tragen. Vorbild der Maßnahmenfläche waren die aktuellen Lebensräume in der Baumschulfläche und den Feldgehölzinseln. Um die Fläche für die Erdkröte, die sich tagsüber in Erdlöchern, Steinhaufen, Hohlräume unter Wurzeln, Kleinsäugerbauten, Mauerfugen, in morschem Holz und selbst gegrabenen Höhlen aufhalten, besonders attraktiv zu gestalten, wurden vielfältige Strukturelemente eingebracht. Als prägende Strukturelemente wurden Erdwälle, die z. T. verschiedene Einbauten aufweisen, mit verschiedenen Materialien verfüllte Gräben, Strauch- und Baumpflanzungen sowie Heudrusch- und Mulchansaaten geschaffen. Ergänzend kamen Einzelelemente wie Steinhaufen, Findlinge oder Reisighaufen hinzu. Als Materialien wurden der anstehende sandige Boden, Natursteine (Feldsteine, Findlinge), Totholz (Stämme, Äste, Stubben, Reisig, Holzhäcksel), Stroh, Kompost, Rindenmulch, Schafs- und/oder Pferdemist verwendet.



Foto 1: Bauschild


Foto 2: zahlreiche Strukturen bieten Lebensraum


Foto 3: Bepflanzung


Foto 4: Exkursionsgruppe

Diskussionsveranstaltung am 05.März 2009
Thema: "Erfahrungen und Probleme bei der Erstellung der Artenschutzrechtlichen Fachbeiträge in Planungs- und Genehmigungsverfahren", Beiträge von Georg Wild (Jestaedt, Wild + Partner) und Bernd Wiedemann (Fugro Consult GmbH)

2008
Mitgliederversammlung und Diskussionsveranstaltung am 12. Dezember 2008
Thema: "Umweltschadensgesetz"
Den Einführungsvortrag hielt Dr. Wolfgang Peters. Anschließend wurde zum Thema diskutiert. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der neue Vorstand gewählt. Der Vorstand wurde bestätigt, es erfolgten jedoch innerhalb des Vorstandes eine Neukonsituierung. Britta Deiwick ist nun Vorsitzende, Dr. Wolfgang Peters 1. Stellvertretender Vorsitzender und Bernd Wiedemann 2.Stellvertretender Vorsitzender.

Exkursion in die Spreeaue nördlich Cottbus am 17. Mai 2008
Am 17.05.2008 fand eine Exkursion der UVP-Gesellschaft Brandenburg & Berlin in die Spreeaue bei Cottbus statt. Hier erfolgt zurzeit die Umsetzung von umfangreichen Renaturierungsmaßnahmen als Kompensation für die Weiterführung des von der Vattenfall Europe Mining & Generation am Stadtrand von Cottbus betriebenen Braunkohletagebaus Cottbus-Nord.

Der Tagebau Cottbus-Nord liefert zusammen mit dem Braunkohletagebau Jänschwalde Braunkohle zur Betreibung des mit einer Leistung von 3.000 MW installierten Kraftwerks Jänschwalde. Die Weiterführung des Tagebaus war mit der heftig umstrittenen Beseitigung der im Tagebauvorfeld liegenden Teichgruppe Lakoma, die den Kern eines gleichnamigen FFH-Gebietes bildete, verbunden. Insgesamt bestand die Teichgruppe aus 22 unterschiedlichen Teichen mit einer Gesamtfläche von ca. 69 ha. Dieses Gebiet stellte einen Lebensraum für 428 Pflanzenarten, zehn Fledermausarten, 179 Brutvogelarten sowie zehn Amphibienarten (unter anderem Rotbauchunke und Laubfrosch) dar. Weitere seltene und geschützte Arten waren der Eremit, der Große Feuerfalter und der Fischotter.
Die Gewässerbeseitigung verlangte erstmalig die Durchführung eines wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens mit integrierter Umweltverträglichkeitsprüfung im Vorfeld eines Braunkohletagebaus in den neuen Bundesländern. Von der Vorhabensanzeige im Jahr 1998 bis zum Vollzug des Planfeststellungsbeschluss im Sommer 2007 vergingen insgesamt neun Jahre.

Im Rahmen eines multifunktionalen Kompensationskonzeptes wird die Spreeaue heute umfangreich renaturiert. Zudem wurden spezielle Teillebensräume für den Fischotter geschaffen und ca. 50.000 Kaulquappen von in den Lakomaer Teichen verbreiteten Rotbauchunken in neu angelegte Teiche umgesetzt. Der Flusslauf wird wieder vielfältig strukturiert, Mäander wieder angebunden, Ufer abgeflacht und naturnah gestaltet. Insgesamt werden unter anderem Lebensräume für strömungsliebende Fischarten und an bestimmte Sohlsubstrate gebundene Libellen, wie der Grünen Keiljungfer, und Fischarten entstehen. Großräumig wird der Deich zurückgelegt und in der neu gewonnenen Aue werden Nebengerinne zur Spree angelegt.


Foto 1: Die Spree


Foto 2: Neuer Lebensraum für den Fischotter


Foto 3: Neu entstandene Amphibiengewässer


Foto 4: Neue Strukturen in der Spree

Die FUGRO CONSULT GMBH wurde im Jahr 1998 mit der Erstellung der Antragsunterlagen betraut. Das Ingenieurbüro Gerstgraser übernahm das Projektmanagement zur Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen für die Gewässerstilllegung Lakoma. Zusammen mit der Vattenfall Europe Mining & Generation luden beide Büros zur Begehung des Renaturierungsgebiets Spreeaue ein. Nach einer kurzen Einführung in das Vorhaben ging es an verschiedene Stationen entlang der Spreeaue. Eindrucksvoll und begleitet vom Ruf der Rotbauchunken erläuterte Christoph Gerstgraser die einzelnen Teilvorhaben und beantwortete viele Fragen der interessierten Exkursionsteilnehmer/Innen.


Foto 5: Die Exkursionsteilnehmer/Innen

Schließlich rundete ein gemeinsamer Imbiss die Veranstaltung ab. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter für diese gelungene und sehr informative Exkursion!


2007

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung SUP - FFH - Artenschutz am 2. März 2007 (RA Dr. Gunter Rieger, Anwaltskanzlei Dr. Dammert & Steinforth Rechtsanwälte, Leipzig)
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung - Umweltbericht in der Bauleitplanung am 15. Juni 2007 (Britta Deiwick, Freie Planungsgruppe Berlin GmbH)

2006
Workshop zum Thema „UVP – FFH-VP – Artenschutzrechtliche Prüfung“ (Initiativvortrag RA Dr. Gunter Rieger, Anwaltskanzlei Dr. Dammert & Steinforth Rechtsanwälte, Leipzig)

2005
Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema „Stand der Umsetzung der SUP in Brandenburg – Umweltprüfung in der Bauleitplanung“ (Herr Urbanitz, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Brandenburg)

2004

Vorbereitung und aktive Teilnahme am Bundeskongress der UVP-Geselllschaft vom 6. bis 9. Oktober 2004 in Potsdam; Referenten, Moderatoren und/oder Leiter von Exkursionen waren die Mitglieder der Gesellschaft Herr Dr. Wende, Herr Dr. Peters, Herr Dr. Möller und Herr Wiedemann

2003

Die Hauptaktivität: gemeinsam mit dem Deutsch-Polnischen Umweltbildungszentrum und der TU Berlin auf Schloss Criewen bei Schwedt veranstaltete ganztätige Regional­konferenz „Nachbarn in Europa – Umweltplanung in Polen und Deutschland am Beispiel der Region Brandenburg/Wielkopolska“ am 10. November 2003
(Bericht über die Tagung im UVP-Report 5/2003; Ergebnis der Tagung in deutscher und polnischer Sprache als CD-Rom.
Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema „UVP zur Ansiedelung eines Automobilwerkes in der Slowakei (Herr Wiedemann FUGRO CONSULT GMBH) am 4. April 2003
Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema „Umsetzung des Screening bei Straßenbauprojekten in Niederachsen“ (Dipl. Ing. Stephan Köhler, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr) am 9. Mai 2003